Docker auf dem eigenen Ubuntu oder Debian Server installieren - Schritt für Schritt
Wer volle Kontrolle über seine Infrastruktur behalten will, kommt an eigenem Hosting oft nicht vorbei.
Damit die Basis stimmt, zeigen wir hier, wie sich Docker auf einem Ubuntu- oder Debian-Server schnell und sicher einrichten lässt.
Paketquellen aktualisieren
sudo apt update
sudo apt install apt-transport-https curl ca-certificates gnupg lsb-release
Docker benötigt den GPG-Schlüssel des offiziellen Repositories:
curl -fsSL https://download.docker.com/linux/ubuntu/gpg | sudo gpg --dearmor -o /etc/apt/keyrings/docker.gpg
Repository hinzufügen
Ubuntu:
echo "deb [arch=$(dpkg --print-architecture) signed-by=/etc/apt/keyrings/docker.gpg] https://download.docker.com/linux/ubuntu $(. /etc/os-release && echo "$VERSION_CODENAME") stable" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list > /dev/null
Debian:
echo "deb [arch=$(dpkg --print-architecture) signed-by=/etc/apt/keyrings/docker.gpg] https://download.docker.com/linux/debian $(. /etc/os-release && echo "$VERSION_CODENAME") stable" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list > /dev/null
Danach in beiden Fällen:
sudo apt update
Installation von Docker
sudo apt install docker-ce docker-ce-cli containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin
Funktion testen
systemctl is-active docker
docker run hello-world
Wenn die Meldung „Hello from Docker!“ erscheint, läuft alles korrekt.
💡 Hinweis: Unter Debian kann es vorkommen, dass der Docker-Dienst nach der Installation nicht automatisch gestartet ist. Dann hilft:
sudo systemctl enable --now docker
Warum das wichtig ist
- Mit Docker lassen sich Services klar voneinander trennen.
- Updates können getestet und ausgerollt werden, ohne das Gesamtsystem zu gefährden.
- Skalierung ist einfach: Neue Instanzen starten in Sekunden.
PALIOR Tipp: Wer selbst hostet, sollte unbedingt auf Automatisierung setzen - ob mit Docker Compose oder Terraform. Das spart Zeit und verhindert Fehler.